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Aleksandra Mikulska gehört zu den bedeutendsten Vertretern einer jungen Generation von Ausnahmepianisten. Die von Frédéric Chopin einst für das Klavierspiel geforderten Eigenschaften verkörpert sie in höchstem Maße: Sensitivität, musikalische Ausdrucksfähigkeit und makellose, transparente Spieltechnik.

Ihre Interpretationen wurden mit zahlreichen internationalen Prämierungen ausgezeichnet, darunter dem Sonderpreis als beste polnische Pianistin beim XV. Internationalen Frédéric-Chopin- Wettbewerb in Warschau.

Konzerteinladungen führten sie bislang u. a. in den Wiener Musikverein, das Brucknerhaus Linz, die Tonhalle Zürich, die Philharmonie Essen, den Nikolaisaal Potsdam, das Kurhaus Wiesbaden, das Münchner Künstlerhaus sowie die Nationalphilharmonie Warschau. Sie ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals, wie dem MDR Musiksommer, dem Liszt Festival Raiding, dem Bodenseefestival, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, dem Festival Murten Classics, dem Usedomer Musikfestival, dem Internationalen Pianistenfestival in Böblingen, dem Chopin-Festival in Gaming, dem Bayreuther Osterfestival sowie den Klosterkonzerten in Maulbronn.

Als Solistin arbeitet sie mit Klangkörpern wie dem Slowakischen Radiosinfonieorchester, der Sinfonietta Cracovia, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, der Kammerphilharmonie Graubünden, dem Kurpfälzischen Kammerorchester und der Vogtland Philharmonie sowie mit namhaften Dirigenten wie Johannes Schlaefli, Kaspar Zehnder, Michael Sanderling, Pawel Przytocki, Philippe Bach und Stefan Fraas zusammen.

Den Grundstein für ihre einzigartige hochkarätige internationale Ausbildung legte Aleksandra Mikulska mit dem Besuch des Polnischen Nationalen Musiklyceums „Karol Szymanowski“ in Warschau. Im Anschluss studierte sie bei Peter Eicher an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Danach zog es sie nach Imola an die Eliteakademie "Accademia Pianistica Internazionale Incontri col Maestro“, wo Lasar Berman, Boris Petrushansky und Michel Dalberto zu ihren wichtigsten Impulsgebern wurden. In der Meisterklasse von Arie Vardi an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover vervollkommnete sie ihre pianistische Ausbildung mit dem Konzertexamen. Studienbegleitend besuchte sie internationale Meisterkurse, u.a. bei Lev Natochenny, Andrzej Jasiński sowie Kevin Kenner.

Aleksandra Mikulska vereint die drei musikalischen Traditionen der Länder Polen, Deutschland und Italien zu einem einmaligen, persönlichen und unverwechselbaren Stil. Ein Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt in der Verbreitung der Musik der großen Komponisten ihrer polnischen Heimat. Aleksandra Mikulska ist Präsidentin der "Chopin-Gesellschaft in der

Bundesrepublik Deutschland e. V." in Darmstadt.

Ihr jüngstes Album 'Souvenirs‘ erschien 2018 bei GENUIN classics und ist Werken von Franz Liszt gewidmet. Auf weiteren Tonträgern spielte sie Werke von Frédéric Chopin, Karol Szymanowski und Joseph Haydn ein. Ihre Aufnahmen fanden höchsten Zuspruch bei Publikum und Fachpresse.


Das Nachholkonzert von Paul Simpson Project findet am 24. August statt.