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Sonntag 26. Februar um 17.00 Uhr

 

Im Wandel der Zeit: von Buxtehude bis Rachmaninoff

Klassisches Klavierkonzert mit Vadim Chaimovich

Eintritt: 18,00 €

 

Vadim Chaimovich wurde 1978 in Vilnius (Litauen) geboren und begann seine Klavierausbildung im Alter von fünf Jahren. Bereits als Siebenjähriger absolvierte er erste Auftritte mit Kammerorchester innerhalb der Sowjetunion. Auf den Gewinn des Ersten Preises beim internationalen Wettbewerb «Virtuosi per Musica di Pianoforte» in Tschechien im Alter von dreizehn Jahren folgten weitere Preise und Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben in Litauen, Polen und Russland diese Erfolge hatte er vor allem der prägenden Wirkung von Tatjana Radovič zu verdanken, einer der bedeutendsten Klavierpädagoginnen Litauens. Seine Studien bei Lev Natochenny in Frankfurt und Peter Rösel in Dresden beide Schüler des legendären Lev Oborin schloss Vadim Chaimovich mit Auszeichnung ab. In Meisterklassen bei Claude Frank, Rudolf Kehrer, Gary Graffman und Eugen Indjic vervollkommnete er seine pianistische Ausbildung.
Seine Wettbewerbserfolge im Kindes- und Jugendalter setzte Vadim Chaimovich auch als Erwachsener fort, unter anderem beim Schubert-Wettbewerb in Dortmund (Anerkennungspreis), bei der Masterplayers International Music Competition in Lugano und bei der Kapell International Piano Competition in Maryland (Martha M. Boucher Memorial Prize). Als Gewinner ging er aus der Web Concert Hall International Competition sowie aus der Bradshaw & Buono International Piano Competition in New York hervor. Zudem wurde er mit Stipendien des Deutschen Musikrates, der Hessischen Kulturstiftung, der Da-Ponte-Stiftung Darmstadt, der Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung und der Gotthard-Schierse-Stiftung Berlin, der Schweizer Alfred-und-Ilse-Stammer-Mayer-Stiftung und der Open Lithuanian Foundation bedacht. Für hervorragende künstlerische Leistungen erhielt er im Jahre 2003 den Förderpreis der Dresdener Stiftung für Kunst und Kultur.

Vadim Chaimovich gab Konzerte in mehreren Ländern Europas, in Japan und in den USA, so unter anderem im Kulturpalast Dresden, im Paderewski-Saal Lausanne, im Théâtre du Vevey, in der Salle Cortot Paris, im Cairo Opera House, im großen Saal des Moskauer Konservatoriums sowie in der Carnegie Hall New York und im Wiener Musikverein. Zudem gastierte er bei zahlreichen internationalen Musikfestivals wie dem Michelangeli Festival, dem Meranofest und dem Schlern Music Festival in Italien, dem Styraburg Fest Steyr, dem Verbier Festival, den Dresdener Musikfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Kasseler Musiktagen, den Rosetti-Festtagen und den Putbus-Festspielen. Zu den Orchestern, mit denen Vadim Chaimovich zusammengearbeitet hat, zählen unter anderem das Litauische Kammerorchester, die Sinfonietta Dresden, die Nordungarischen Symphoniker, die Dortmunder Philharmoniker, das Orchestra Filarmonica di Bacau und die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie.

Auf CD-Einspielungen Vadim Chaimovichs aus den Jahren 2008 und 2010 folgte 2013 seine dritte mit zwei «Global Music Awards» ausgezeichnete Live-Aufnahme, «Kontraste» (Sheva Collection). Mehrere digitale Alben mit Werken von barocken, klassischen und romantischen Komponisten sind neulich bei Halidon erschienen.

Vadim Chaimovichs Tonaufnahmen wurden in mehreren Filmen und TV-Serien verwendet, zuletzt in der ARD-Kriminalfilmreihe «Nord bei Nordwest» (2021), im Sky Original «Hausen» (2020) und in der Erfolgsserie «Babylon Berlin» (2017 2022) des deutschen Star-Regisseurs Tom Tykwer. Seine Einspielung des berühmten «Nocturnes Es-Dur» von Frédéric Chopin gehört mit rekordverdächtigen 213 Millionen+ Aufrufen (Januar 2023) zu den meistgeklickten klassischen Musikstücken auf YouTube.